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Leipzig kennen lernen - Die Leipzig Stadt Chronik von 1900-heute | 4 1800 - 1899  | 4 1165 - 1799 |

| Die Geschichte der Stadt Leipzig von 1900 bis heute |

1900
Der Deutsche Fußball-Bund in Leipzig gegründet.  Der VfB Leipzig wurde 1903 erster deutscher Fußballmeister.
1905 
Nach dem Abriss der mittelalterlichen Pleißenburg entstand in den Jahren 1899-1905 
das "Neue Rathaus".

Mit seinen gewaltigen Dimensionen ist es wohl das größte in Deutschland.   
Die hohen Fronten erinnern an die alte Burg, die nachgeahmten Renaissance-, Barock- & Jugendstilelemente galten nicht gerade als architektonische Neuschöpfung.

Auf den Fundamenten der Pleissenburg errichtet;
ragt der runde Turm mit 114 Meter Höhe der 
höchste in Leipzig, das große Rathausgebäude.

Rathaus Leipzig

1902-15
Bau des Hauptbahnhof-Leipzig durch Wilhelm Lossow & Hans Kühne. 
1892 wurde zwischen den Staatseisenbahnverwaltungen Preußens und Sachsens, der Stadt Leipzig und der Reichspostverwaltung vereinbart, in Leipzig einen Zentralbahnhof zu bauen.

Leipzigs Hauptbahnhof ist einer der größten Kopfbahnhöfe Europas.

Der östliche Teil des Bahnhofes stand bis 1934 unter sächsischer
und der westliche unter preußischer Hoheit stand.

Leipzig-Hauptbahnhof

1909
Der Leipziger Wilhelm Ostwald  (1853-1932) wird Nobelpreisträger.
1910
Stadtplan um 1910  
--->

1912
Gründung der Deutschen Bücherei.

1913
Einweihung des Leipziger Flugplatzes. 

Wo sich heute das neue Leipziger Messegelände befindet, weihte am 22. Juni 1913 der sächsische König Friedrich August eine 120 Hektar große  Flughafen Anlage ein. Im Zentrum der für damalige Verhältnisse gigantischen Anlage stand die weltgrößte Luftschiffhalle.

Leipzig-Stadtplan um 1910

1913
Einweihung des Völkerschlachtdenkmal Leipzig.
Es wurde von 1897 bis 1913 im Auftrag des "Deutschen Patriotenbundes" von dem Architekten Bruno Schmitz (1858 - 1916) erbaut. 
Eingeweiht wurde es wurde anlässlich des 100. Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig vom deutschen Kaiser Wilhelm II am 18. Oktober 1913. 
Es soll an die Völkerschlacht im Oktober 1813, in der Napoleons Gewaltherrschaft über Europa gebrochen wurde, gedenken.  Von der 90 Meter hohen Aussichtsplattform kann man bei guter Sicht die Stadt Leipzig und das angrenzende Umland überblicken.
Das gewaltige Monument ist das Wahrzeichen Leipzigs.

Völkerschlachtdenkmal Leipzig

1913
Einweihung des der russischen St.-Alexej-Gedächtniskirche
1914
Der Ausbruch und die Folgen des Ersten Weltkriegs (1914-1918) haben hoffnungsvolle Entwicklungen in der Stadt Leipzig in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens unterbrochen. Viele Leipziger Bürger werden zum Militärdienst gezogen. Am Ende des Ersten Weltkriegs wird in Sachsen, wie in ganz Deutschland, die Monarchie durch eine republikanische Staatsform ersetzt.
1914
Die Landung des Zeppelin LZ-17 in Leipzig. 
Die ersten Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts gehörten auch in Leipzigs Luftfahrt den Luftschiffen.
So besuchten bereits 1909 die Zeppeline ZII und ZIII die Stadt ebenso wie eines der Parseval-Luftschiffe.
Auf dem Gelände eines ehemaligen Rittergutes in Leipzig/Mockau errichtete eine städtisch unterstützte Gesellschaft einen stattlichen neuen Flughafen, der umfangreiche Bauten erhielt.
Die 160 m lange Luftschiffhalle bot bis zu drei Zeppelinen Unterkunft, eine Flugzeughalle wurde errichtet und Deutschlands erstes Flughafenhotel entstand.
Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges erlebte Mockau jährlich einige Hundert Zeppellin- und Flugzeugstarts. Besondere Attraktionen waren die Flugwettbewerbe.

Zeppelin in Leipzig - 1914

1920
Umbau des Geländes am Völkerschlachtdenkmal zur Technische Messe Leipzig.
1924
Erste Sendungen des Mitteldeutschen Rundfunks, Sender Leipzig. Leipzig bekommt ein Rundfunk Symphonieorchester, das noch heute zu den wichtigsten Klangkörpern der Stadt gehört.
Von 1924-1929 gibt es durch die Innenpolitische, wirtschaftliche und außenpolitische Stabilisierung der Lage in Deutschland eine starke wirtschaftliche Entwicklung - "Die goldenen Zwanziger Jahre".
1926
Unter dem Leipziger Markt wird die erste Untergrundmessehalle der Welt fertiggestellt
1927
Baubeginn für das erste Hochhaus in Leipzig - Das Bankhaus Kroch und bei Schkeuditz wird der neue Flughafen Leipzig-Halle in Betrieb genommen.
1930
Die allgemeine Wirtschaftskrise der Weimarer Zeit trifft das hochindustrialisierte Leipzig besonders schwer. 
Rezession und Massenarbeitslosigkeit kennzeichnen die Situation dieser Jahre.
1932
Die NSDAP marschiert auch in Leipzig. Der Nationalsozialismus kommt nicht mit Hilfe der Arbeiter, sondern der durch die Inflation verbitterten, einen kommunistischen Umsturz fürchtenden Bürger empor.

1933 
Der Reichstagsbrandprozess findet im Leipziger Reichsgericht gegen Georgi Dimitroff statt. 

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. 
Bis 1936 amtierte Carl Friedrich Goerdeler der später zu den Widerstandskämpfern des 20. Juni 1944 gehörte.

NSDAP-Leipzig

1933
Reichskanzler Adolf Hitler spricht in Leipzig am Völkerschlachtdenkmal.

1938
Die Reichspogromnacht bedeutet für über 13.000 Juden der Stadt den Anfang vom Ende. 
In der von den Nationalsozialisten so bezeichneten "Reichskristallnacht" werden 12 von 13 Leipziger Synagogen und viele jüdische Geschäfte zerstört.
Durch die nach der Wannsee-Konferenz 1942 erfolgt Deportation der Juden gehen auch Leipzig viele seiner Eliten verloren. 

1939
Der 2. Weltkrieg ist im Gange - In den Hallen der Technischen Messe findet jetzt Kriegsproduktion statt.

Adolf Hitler

Leipzig ist vor dem Zweiten Weltkrieg mit 750.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Deutschlands.

Der Organist und Chordirigent Günther Ramin (1898-1956) wird zum Nachfolger des Leipziger Thomaskantors Karl Straube ernannt. Bedeutung erlangt Ramin vor allem als Orgelvirtuose. Ihm ist es auch zu verdanken, dass der Thomanerchor nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zu neuer Höhe aufsteigt.
1942
Im April 1942 bestätigte die britische Regierung auch Leipzig als potentielles Ziel eines massiven Bombardements. Auf Druck der USA geriet Leipzig Ende September 1943 als Standort der Luftrüstung noch stärker ins Fadenkreuz. Am 20. Oktober starten fast 360 britische Bomber zum Nachtangriff gegen Leipzig
Wegen ungünstiger Witterung warfen die meisten Maschinen ihre Bombenlast nach Gutdünken ab.
1943
Der Zweiter Weltkrieg hatte insgesamt verheerende Folgen für Leipzig.  44.000 Wohnungen, große Teile der Industrie und 80 Prozent der Messegebäude wurden zerstört.

Der schwerste britische Luftangriff auf Leipzig erfolgte am 4. Dezember 1943. 16 Minuten lang dauerte das Bombardement am frühen Morgen des 4. Dezember. Zwischen 3.58 und 4.14 Uhr warfen mehr als 400 britische Bomber in mehreren Angriffswellen Luftminen, Spreng- und Brandbomben über Leipzig ab. Noch drei Tage später brannte die Stadt. Mehr als 1.800 Männer, Frauen und Kinder wurden getötet. 140.000 Menschen, ein Fünftel der Einwohner, wurden obdachlos. Eine Schneise der Zerstörung - 3 km breit und 5 km lang - zog sich von Norden über das Stadtzentrum nach Süden und Südosten.

Leipzig-Britische Luftangriffe

Über 4000 Gebäude wurden durch den Angriff total zerstört, darunter 56 Schulen, mehrere Krankenhäuser, neun Kirchen, mehrere Theater, das Bildermuseum, das Hauptgebäude der Universität. Schwer beschädigt wurde das Alte Rathaus mit dem Stadtgeschichtlichen Museum. In Trümmern lagen 29 innerstädtische Messehäuser, die Hallen der Technischen Messe im Südosten der Stadt sowie mehr als drei Viertel des Graphischen Viertels mit Verlagen, Druckereien, Versandbuchhandlungen, Buch- und Schriftmuseum. 50 Millionen Bücher verbrannten. Die Buch-, Kunst- und Messestadt war so schwer getroffen wie nie zuvor in ihrer Geschichte.
1945
Bis zum 10. April 1945 erlebte die Stadt insgesamt 38 britische und amerikanische Luftangriffe. Derjenige vom 4. Dezember 1943 war der schwerste, er hat sich auch in der Erinnerung der Leipziger am tiefsten eingeprägt.

Am 18. April 1945 besetzten Einheiten der 3. US-Armee die Stadt Leipzig. SS und Volkssturm hielt noch Tagelang das Völkerschlachtdenkmal besetzt.
Am 2. Juli zog aufgrund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und den Beschlüssen der Konferenz von Jalta dann die sowjetischen Armee ein und Leipzig wurde Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone. 

Die sowjetische Militäradministration bildete den "Rat der Stadt" und die Stadtverordnetenversammlung, deren Zusammensetzung zu DDR-Zeiten aber vom SED-Regime diktiert wurde. 

Leipzig-Amerikanische Luftangriffe

Durch die sowjetische Besatzungsmacht wird eine demokratische Entwicklung von vornherein unterbunden. Sie bestimmt über die von ihr kontrollierte Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) die politische Zukunft. Dem schließen sich jahrelange Reparations- und Wiedergutmachungsleistungen an die Siegermacht UdSSR an. Die Sowjetmacht lässt ganze Industriebetriebe demontieren und in ihr Land auslagern.
1946
Wiedereröffnung der Universität.  Erste Nachkriegsmesse
1950
Einweihung des ersten Messehausneubaus nach dem Krieg (Messehof)
1952
Leipzig wird Bezirkshauptstadt.  Das Land Sachsen wird aufgelöst
1953
Streiks und Demonstrationen gegen die SED-Regierung am 17. Juni. - aus allen Richtungen zogen Demonstranten in das Stadtzentrum. 
Nach Schätzungen der Staatsorgane sollen es ungefähr 40000 Demonstranten gewesen sein; nach Angaben eines Zeitzeugen rund 100000. 
Bis zum Nachmittag des 17. Juni 1953 streikten über 80 Betriebe, gegen 16 Uhr wird im Bezirk Leipzig das Kriegsrecht verhängt, sowjetische Panzer fahren durch die Stadt. Der Ausnahmezustand gilt für fast einen Monat, bis zum 11. Juli 1953.
Im Bezirk Leipzig kamen 12 Menschen zu Tode, elf Demonstranten und ein Volkspolizist. Wie viele verletzt wurden, ist heute nicht mehr herauszufinden. 

Leipzig 17.Juni

Polizeiberichte sprechen von 35 verletzten Volkspolizisten und 60 verletzten Demonstranten. Es ist zu vermuten, dass die Zahl der Verletzten weitaus größer war. Viele Opfer werden sich aus Furcht vor Verfolgung nicht haben behandeln lassen. In Leipzig flackerten noch bis zum 20. Juni 1953 Streiks auf.
1955-1956
Aus Trümmerschutt wird das Zentralstadion errichtet, welches mit über 100.000 Sitzplätzen das größte Stadion in Deutschland war.
1960
Eröffnung des Opernhauses an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Neuen Theaters.
1962
Wiederaufbau des im 2.Weltkrieg völlig zerstörten Hauptbahnhof-Leipzig
1965
Die 770-Jahr-Feier der Stadt Leipzig und der Leipziger Messe
1968
Es erfolgte auf Betreiben der SED-Führung, welcher der gebürtige Leipziger Walter Ulbricht vorstand, die Sprengung der Paulinerkirche (Universitätskirche), um die "sozialistische Umgestaltung" des Augustusplatzes (damals Karl-Marx-Platz) abzuschließen. 
Der Wiederaufbau des Bauwerkes wurde nach der politischen Wende jahrelang diskutiert und führte zum Rücktritt des Rektors der Universität. 2004 wurde entschieden, dass im Rahmen des bis 2009 zu errichtenden Universitätsneubaus an die Kirche erinnert wird. Das Gebäude wird eine kirchenartige Aula enthalten und auch die äußere Erscheinung nimmt die ehemalige Kirche auf.

Paulinerkirche

1969
In Leipzig wird die S-Bahn Linie eröffnet, welche herzförmig die Stadt umfährt..
1970
Die alte Stadtbefestigung wird entdeckt und freigelegt, der heutige Studentenklub „Moritzbastei“.
Das 95 Meter hohe Wintergarten-Hochhaus wir erbaut
1975
Fertigstellung des 142 Meter hohen Uni-Riesen, dem neuen Gebäude der Karl-Marx-Universität, heute die Universität Leipzig am damaligen Karl Marx Platz - heute Augustusplatz.
Seit dem dem Umbau des 34 geschossigen Gebäudes im Jahr 2002 können Sie wieder den Rundblick auf Leipzig von der Plattform oder vom Restaurant genießen.
1981
Das Neue Gewandhaus am Augustusplatz wird durch Erich Honecker eingeweiht.
1989
Die in der Nikolaikirche stattfindenden Friedensgebete und die sich anschließenden Montagsdemonstrationen auf dem Leipziger Ring werden der Ausgangspunkt der friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands. Weniger als 10.000 Menschen kamen zur ersten Montagsdemonstrationen 25. September 1989. Am 2.10. demonstrieren 20.000 Leipziger für Reformen in der DDR. Die bisher größte dortige Demonstration für Demokratie wird von DDR-Sicherheitsorganen gewaltsam aufgelöst.
Am 16.10. bei der bislang größten Demonstration in der DDR seit dem Aufstand vom 17. Juni 1953 ziehen mehr als 120.000 Menschen durch Leipzig.

Montagsdemo-Leipzig

Wochen später gab es mehr als 100.000 Demonstranten. Die Demonstrationen in Leipzig waren die ersten dieser Größe, und der Anfang vieler Demonstrationen überall in der DDR.
In der DDR-Presse wird der Entwurf für ein neues Reisegesetz veröffentlicht. Danach kann jeder Bürger der DDR für maximal 30 Tage pro Jahr ins Ausland reisen. 
In Leipzig demonstrieren Hunderttausende von DDR-Bürgern für unbeschränkte Reisemöglichkeiten, die Aufgabe des Führungsanspruchs der SED und freie Wahlen.
Am 10.11 besuchen Aufgrund der Öffnung der innerdeutschen Grenzen Millionen von DDR-Bürgern die grenznahen Städte der Bundesrepublik

Leipzig-1989

Am 4.12.1989 dringen Bürger in Leipzig  in das Gebäude des Staatssicherheitsdienstes ein [ Runde Ecke ], 
um die Vernichtung von Stasi-Akten zu verhindern.
1990
Am 1.7.1990 - Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion. Damit überträgt die DDR die Hoheit über die Finanz- und Geldpolitik an die Bundesrepublik und die D-Mark wird zum einzigen Zahlungsmittel in der DDR. In der Folge bricht die Leipziger Wirtschaft, insbesondere die Industrie völlig zusammen. Zehntausende
Leipziger verlieren Ihren Arbeitsplatz. Seither kämpft Leipzig trotz einiger erfolgreicher Industrieansiedlungen
mit einer Massenarbeitslosigkeit von 20-25%. In den nächsten Jahren verlassen besonders Junge Leute die Stadt, so das die Bevölkerung auf unter 500.000 Einwohner sinkt.
1990
Die ersten freien Kommunalwahlen finden in Leipzig seit 1933 finden statt. 
Im Januar 1990 ändert sich der Ton der immer noch stattfindenden Montagsdemonstrationen in Leipzig 
von "Wir sind das Volk" zu "Wir sind ein Volk" und "Deutschland einig Vaterland".
Mit dem 3. Oktober 1990 trat die Deutsche Demokratische Republik dem Geltungsbereich des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (Artikel 23) bei. 
Dieser staatsrechtliche Vorgang wird als Wiedervereinigung Deutschlands bezeichnet. 
1993 
Leipzig feiert 300 Jahre Oper, 250 Jahre Gewandhausorchester und 150 Jahre Konservatorium der Musik.
Grundsteinlegung für das Neue Messegelände im Leipziger Norden
1996
Am 12. April 1996 wurde mit einem Festakt das neue Messegelände eröffnet, das als modernstes Ausstellungs- und Kongresszentrum Europas in knapp dreijähriger Bauzeit errichtet wurde.
Eröffnung eines neuen Terminals des Flughafen Leipzig-Halle für 3,5 Millionen Fluggäste im Jahr.
1998
Die Modernisierung des Hauptbahnhofes wird abgeschlossen. Parkplätze und die Promenaden bilden den Mittelpunkt des neuen Einkaufszentrums im Hauptbahnhof.  Durch die fortwährende Abwanderung vieler junger Leipziger in die westlichen Bundesländer und die niedrige Geburtenrate sinkt Leipzigs Einwohnerzahl auf ihren absoluten Tiefpunkt. 437.000 Einwohner - so wenig wie seit 100 Jahren nicht mehr. 
2000
Die neue Start- und Landebahn des Interkontinentalflughafen Leipzig-Halle in Leipzig-Schkeuditz wird eingeweiht.
Grundsteinlegung des Bildermuseums, das neue Leipziger Museum der bildenden Künste auf dem Sachsenplatz.
Die neue MDR-Zentrale in Leipzig geht offiziell auf Sendung.
Der Bau des City-Tunnel vom Hauptbahnhof über Markt zum Bayrischen Bahnhof wird beschlossen.
2002
Die Sport- und Kulturhalle "Arena Leipzig" wird eröffnet
2003
Im April 2003 setzte sich Leipzig im Ausscheid um den nationalen Bewerber für die Olympischen Spiele 2012 gegen die Städte Hamburg, Düsseldorf (mit der Rhein-Ruhr-Region), Frankfurt und Stuttgart durch.
Baubeginn des Leipzig City-Tunnel.  Die Inbetriebnahme des Tunnels ist für Ende 2009 geplant. 
2004
Das IOC verweigert im internationalen Vorausscheid die Anerkennung der Stadt Leipzig als Olympia-Kandidat, die Bewerbung ist damit gescheitert.
Abriss des Blauen Wunders und Eröffnung des Bildermuseums auf dem Sachsenplatz.
Nach BMW und Porsche kommt nun auch DHL nach Leipzig - der weitere Ausbau des Airport wird beschlossen.
Eröffnung des neuen Zentralstadion in Leipzig.
2006
Mit den Fußball WM-Spielen 2006 wird Leipzig der einzige ostdeutsche Austragungsort der Weltmeisterschaft.

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