1900
Der Deutsche Fußball-Bund in Leipzig gegründet. Der VfB Leipzig wurde 1903 erster deutscher Fußballmeister. |
1905
Nach dem Abriss der mittelalterlichen Pleißenburg entstand in
den Jahren 1899-1905
das "Neue
Rathaus".
Mit seinen gewaltigen
Dimensionen ist es wohl das größte in Deutschland.
Die hohen Fronten erinnern an die alte Burg, die nachgeahmten
Renaissance-, Barock- & Jugendstilelemente galten nicht
gerade als architektonische Neuschöpfung.
Auf den Fundamenten der
Pleissenburg errichtet;
ragt der runde Turm mit 114 Meter Höhe der
höchste in
Leipzig, das große Rathausgebäude. |

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1902-15
Bau des Hauptbahnhof-Leipzig durch Wilhelm Lossow
& Hans Kühne.
1892 wurde zwischen den Staatseisenbahnverwaltungen Preußens
und Sachsens, der Stadt Leipzig und der Reichspostverwaltung
vereinbart, in Leipzig einen Zentralbahnhof zu bauen.
Leipzigs
Hauptbahnhof ist einer der größten Kopfbahnhöfe Europas.
Der östliche Teil des
Bahnhofes stand bis 1934 unter sächsischer
und der westliche
unter preußischer Hoheit stand. |

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1909
Der Leipziger Wilhelm Ostwald (1853-1932) wird Nobelpreisträger.
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1910
Stadtplan um 1910 --->
1912
Gründung der Deutschen Bücherei.
1913
Einweihung des Leipziger Flugplatzes.
Wo sich heute das neue Leipziger Messegelände befindet, weihte
am 22. Juni 1913 der sächsische König Friedrich August eine
120 Hektar große Flughafen Anlage ein. Im Zentrum der für
damalige Verhältnisse gigantischen Anlage stand die weltgrößte
Luftschiffhalle. |

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1913
Einweihung des Völkerschlachtdenkmal
Leipzig.
Es wurde von 1897 bis 1913 im Auftrag des "Deutschen
Patriotenbundes" von dem Architekten Bruno Schmitz (1858 -
1916) erbaut.
Eingeweiht wurde es wurde anlässlich des 100. Jahrestages der Völkerschlacht
bei Leipzig vom deutschen Kaiser
Wilhelm II am 18. Oktober 1913.
Es soll an die Völkerschlacht
im Oktober 1813, in der Napoleons Gewaltherrschaft über Europa
gebrochen wurde, gedenken. Von der 90 Meter hohen
Aussichtsplattform kann man bei guter Sicht die Stadt Leipzig und
das angrenzende Umland überblicken.
Das gewaltige Monument ist das Wahrzeichen Leipzigs. |

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1913
Einweihung des der russischen St.-Alexej-Gedächtniskirche |
1914
Der Ausbruch und die Folgen des Ersten Weltkriegs (1914-1918) haben
hoffnungsvolle Entwicklungen in der Stadt Leipzig in allen Bereichen des
gesellschaftlichen Lebens unterbrochen. Viele Leipziger Bürger werden
zum Militärdienst gezogen. Am Ende des Ersten Weltkriegs wird in
Sachsen, wie in ganz Deutschland, die Monarchie durch eine
republikanische Staatsform ersetzt. |
1914
Die Landung des Zeppelin LZ-17 in Leipzig.
Die ersten Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts gehörten auch in
Leipzigs Luftfahrt den Luftschiffen.
So besuchten bereits 1909 die Zeppeline ZII und ZIII die Stadt
ebenso wie eines der Parseval-Luftschiffe.
Auf dem Gelände eines ehemaligen Rittergutes in Leipzig/Mockau
errichtete eine städtisch unterstützte Gesellschaft einen
stattlichen neuen Flughafen, der umfangreiche Bauten erhielt.
Die 160 m lange Luftschiffhalle
bot bis zu drei Zeppelinen Unterkunft, eine Flugzeughalle wurde
errichtet und Deutschlands erstes Flughafenhotel entstand.
Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges erlebte Mockau jährlich
einige Hundert Zeppellin- und Flugzeugstarts. Besondere
Attraktionen waren die Flugwettbewerbe. |

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1920
Umbau des Geländes am Völkerschlachtdenkmal zur Technische Messe
Leipzig. |
1924
Erste Sendungen des Mitteldeutschen Rundfunks, Sender Leipzig. Leipzig bekommt ein
Rundfunk Symphonieorchester, das noch heute zu den wichtigsten Klangkörpern der Stadt gehört.
Von 1924-1929 gibt es durch die Innenpolitische, wirtschaftliche und außenpolitische Stabilisierung der Lage in
Deutschland eine starke wirtschaftliche Entwicklung - "Die goldenen Zwanziger Jahre". |
1926
Unter dem Leipziger Markt wird die erste Untergrundmessehalle der Welt
fertiggestellt |
1927
Baubeginn für das erste Hochhaus
in Leipzig - Das Bankhaus Kroch und bei Schkeuditz wird der
neue Flughafen Leipzig-Halle in Betrieb
genommen. |
1930
Die allgemeine Wirtschaftskrise der Weimarer Zeit trifft das
hochindustrialisierte Leipzig besonders schwer.
Rezession und Massenarbeitslosigkeit kennzeichnen die Situation dieser
Jahre. |
1932
Die NSDAP marschiert auch in Leipzig. Der Nationalsozialismus kommt nicht
mit Hilfe der Arbeiter, sondern der durch die Inflation
verbitterten, einen kommunistischen Umsturz fürchtenden Bürger
empor.
1933
Der Reichstagsbrandprozess findet im Leipziger Reichsgericht
gegen Georgi Dimitroff statt.
Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt.
Bis 1936 amtierte Carl Friedrich Goerdeler der später zu den Widerstandskämpfern des 20. Juni 1944 gehörte. |

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1933
Reichskanzler Adolf Hitler spricht in Leipzig am Völkerschlachtdenkmal.
1938
Die Reichspogromnacht
bedeutet für über 13.000 Juden der Stadt den Anfang vom Ende.
In der von den Nationalsozialisten so bezeichneten
"Reichskristallnacht" werden 12 von 13 Leipziger
Synagogen und viele jüdische Geschäfte zerstört.
Durch die nach der Wannsee-Konferenz 1942 erfolgt Deportation
der Juden gehen auch Leipzig viele seiner Eliten verloren.
1939
Der 2. Weltkrieg ist im Gange - In den Hallen der Technischen
Messe findet jetzt Kriegsproduktion statt.
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Leipzig ist vor dem Zweiten Weltkrieg mit 750.000 Einwohnern
die fünftgrößte Stadt in Deutschlands.
Der Organist und Chordirigent Günther Ramin (1898-1956) wird zum
Nachfolger des Leipziger Thomaskantors Karl
Straube ernannt. Bedeutung erlangt Ramin vor allem als Orgelvirtuose.
Ihm ist es auch zu verdanken, dass der Thomanerchor nach dem Zweiten
Weltkrieg wieder zu neuer Höhe aufsteigt. |
1942
Im April 1942 bestätigte die britische Regierung auch Leipzig
als potentielles Ziel eines massiven Bombardements. Auf Druck der USA
geriet Leipzig Ende September 1943 als
Standort der Luftrüstung noch stärker ins Fadenkreuz. Am 20. Oktober
starten fast 360 britische Bomber zum Nachtangriff gegen Leipzig.
Wegen ungünstiger Witterung warfen die meisten Maschinen ihre
Bombenlast nach Gutdünken ab. |
1943
Der Zweiter Weltkrieg hatte insgesamt verheerende Folgen für Leipzig.
44.000 Wohnungen, große Teile der Industrie und 80 Prozent der Messegebäude wurden zerstört.
Der schwerste britische Luftangriff auf Leipzig erfolgte am 4. Dezember
1943. 16 Minuten lang dauerte das Bombardement am frühen Morgen
des 4. Dezember. Zwischen 3.58 und 4.14 Uhr warfen mehr als 400
britische Bomber in mehreren Angriffswellen Luftminen, Spreng-
und Brandbomben über Leipzig ab.
Noch drei Tage später brannte die Stadt. Mehr als 1.800
Männer, Frauen und Kinder wurden getötet. 140.000 Menschen,
ein Fünftel der Einwohner, wurden obdachlos. Eine Schneise der
Zerstörung - 3 km breit und 5 km lang - zog sich von Norden über
das Stadtzentrum nach Süden und Südosten. |

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| Über 4000 Gebäude wurden durch den Angriff total zerstört, darunter 56 Schulen, mehrere Krankenhäuser, neun Kirchen, mehrere Theater, das Bildermuseum, das Hauptgebäude der Universität. Schwer beschädigt wurde das Alte Rathaus mit dem Stadtgeschichtlichen Museum. In Trümmern lagen 29 innerstädtische Messehäuser, die Hallen der Technischen Messe im Südosten der Stadt sowie mehr als drei Viertel des Graphischen Viertels mit Verlagen, Druckereien, Versandbuchhandlungen, Buch- und Schriftmuseum. 50 Millionen Bücher verbrannten. Die Buch-, Kunst- und Messestadt war so schwer getroffen wie nie zuvor in ihrer Geschichte. |
1945
Bis zum 10. April
1945 erlebte die Stadt insgesamt 38 britische und amerikanische
Luftangriffe. Derjenige vom 4. Dezember 1943 war der schwerste,
er hat sich auch in der Erinnerung der Leipziger
am tiefsten eingeprägt.
Am 18. April 1945 besetzten Einheiten der
3. US-Armee die Stadt Leipzig. SS und Volkssturm hielt noch
Tagelang das Völkerschlachtdenkmal besetzt.
Am 2. Juli zog aufgrund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und den Beschlüssen der Konferenz von
Jalta dann die sowjetischen Armee ein und Leipzig wurde Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone.
Die sowjetische Militäradministration bildete den "Rat der Stadt" und die Stadtverordnetenversammlung, deren Zusammensetzung zu DDR-Zeiten aber vom SED-Regime diktiert wurde. |

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| Durch die sowjetische Besatzungsmacht wird
eine demokratische Entwicklung von vornherein unterbunden. Sie bestimmt
über die von ihr kontrollierte Sozialistische Einheitspartei
Deutschlands (SED) die politische Zukunft. Dem schließen sich
jahrelange Reparations- und Wiedergutmachungsleistungen an die
Siegermacht UdSSR an. Die Sowjetmacht lässt ganze Industriebetriebe
demontieren und in ihr Land auslagern. |
1946
Wiedereröffnung der Universität.
Erste Nachkriegsmesse |
1950
Einweihung des ersten Messehausneubaus nach dem Krieg (Messehof) |
1952
Leipzig wird Bezirkshauptstadt. Das Land Sachsen wird aufgelöst |
1953
Streiks und Demonstrationen gegen die SED-Regierung am 17.
Juni. - aus allen Richtungen zogen Demonstranten in das Stadtzentrum.
Nach Schätzungen der Staatsorgane sollen es ungefähr 40000 Demonstranten gewesen sein; nach Angaben eines Zeitzeugen rund 100000.
Bis zum Nachmittag des 17. Juni 1953 streikten über 80 Betriebe, gegen 16 Uhr wird im Bezirk Leipzig das Kriegsrecht verhängt, sowjetische Panzer fahren durch die Stadt. Der Ausnahmezustand gilt für fast einen Monat,
bis zum 11. Juli 1953.
Im Bezirk Leipzig kamen 12 Menschen zu Tode, elf Demonstranten und ein Volkspolizist. Wie viele verletzt wurden, ist heute nicht mehr
herauszufinden. |

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| Polizeiberichte
sprechen von 35 verletzten Volkspolizisten und 60 verletzten
Demonstranten. Es ist zu vermuten, dass die Zahl der Verletzten weitaus
größer war. Viele Opfer werden sich aus Furcht vor Verfolgung nicht
haben behandeln lassen. In Leipzig flackerten noch bis zum 20. Juni 1953 Streiks
auf. |
1955-1956
Aus Trümmerschutt wird das Zentralstadion errichtet, welches mit über 100.000 Sitzplätzen das größte Stadion in Deutschland war. |
1960
Eröffnung des Opernhauses an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Neuen Theaters. |
1962
Wiederaufbau des im 2.Weltkrieg völlig zerstörten Hauptbahnhof-Leipzig |
1965
Die 770-Jahr-Feier der Stadt Leipzig und der Leipziger Messe |
1968
Es erfolgte auf Betreiben der SED-Führung, welcher der gebürtige Leipziger Walter Ulbricht
vorstand, die Sprengung der Paulinerkirche (Universitätskirche), um die "sozialistische Umgestaltung" des Augustusplatzes (damals Karl-Marx-Platz) abzuschließen.
Der Wiederaufbau des Bauwerkes wurde nach der politischen Wende jahrelang diskutiert und führte
zum Rücktritt des Rektors der Universität. 2004 wurde entschieden, dass im Rahmen des bis 2009 zu errichtenden Universitätsneubaus an die Kirche erinnert wird. Das Gebäude wird eine kirchenartige Aula enthalten und auch die äußere Erscheinung nimmt die ehemalige Kirche auf. |

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1969
In Leipzig wird die S-Bahn Linie eröffnet, welche herzförmig die Stadt
umfährt.. |
1970
Die alte Stadtbefestigung wird entdeckt und freigelegt, der heutige
Studentenklub „Moritzbastei“.
Das 95 Meter hohe Wintergarten-Hochhaus wir erbaut |
1975
Fertigstellung des 142
Meter hohen Uni-Riesen, dem neuen Gebäude der Karl-Marx-Universität,
heute die Universität Leipzig am damaligen Karl Marx Platz - heute Augustusplatz.
Seit dem dem Umbau des 34 geschossigen Gebäudes im Jahr 2002 können
Sie wieder den Rundblick auf Leipzig von der Plattform oder vom
Restaurant genießen. |
1981
Das Neue
Gewandhaus am Augustusplatz wird durch Erich Honecker eingeweiht. |
1989
Die in der Nikolaikirche stattfindenden Friedensgebete und die
sich anschließenden Montagsdemonstrationen auf dem Leipziger
Ring werden der Ausgangspunkt der friedlichen Wiedervereinigung
Deutschlands. Weniger als 10.000 Menschen kamen zur ersten
Montagsdemonstrationen 25. September 1989. Am 2.10.
demonstrieren 20.000 Leipziger für Reformen in der DDR. Die
bisher größte dortige Demonstration für Demokratie wird von
DDR-Sicherheitsorganen gewaltsam aufgelöst.
Am 16.10. bei der bislang größten Demonstration in der DDR seit dem Aufstand vom 17. Juni 1953 ziehen mehr als 120.000 Menschen durch Leipzig. |

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Wochen später
gab es mehr als 100.000 Demonstranten. Die Demonstrationen in
Leipzig waren die ersten dieser Größe, und der Anfang vieler
Demonstrationen überall in der DDR.
In der DDR-Presse wird der Entwurf für ein neues Reisegesetz veröffentlicht. Danach kann jeder Bürger der DDR für maximal 30 Tage pro Jahr ins Ausland
reisen.
In Leipzig demonstrieren Hunderttausende von DDR-Bürgern für unbeschränkte Reisemöglichkeiten, die Aufgabe des Führungsanspruchs der SED und freie Wahlen.
Am 10.11 besuchen Aufgrund der Öffnung der innerdeutschen
Grenzen Millionen von DDR-Bürgern die grenznahen Städte der
Bundesrepublik |

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Am 4.12.1989
dringen Bürger in Leipzig in das Gebäude des
Staatssicherheitsdienstes ein [ Runde Ecke ],
um die Vernichtung von Stasi-Akten zu
verhindern. |
1990
Am 1.7.1990 - Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und
Sozialunion. Damit überträgt die DDR die Hoheit über die Finanz- und
Geldpolitik an die Bundesrepublik und die D-Mark wird zum einzigen
Zahlungsmittel in der DDR. In der Folge bricht die Leipziger Wirtschaft,
insbesondere die Industrie völlig zusammen. Zehntausende
Leipziger verlieren Ihren Arbeitsplatz. Seither kämpft Leipzig trotz
einiger erfolgreicher Industrieansiedlungen
mit einer Massenarbeitslosigkeit von 20-25%. In den nächsten Jahren
verlassen besonders Junge Leute die Stadt, so das die Bevölkerung auf
unter 500.000 Einwohner sinkt. |
1990
Die ersten freien Kommunalwahlen finden in Leipzig seit 1933 finden statt.
Im Januar 1990 ändert sich der Ton der immer noch stattfindenden Montagsdemonstrationen
in Leipzig
von "Wir sind das Volk" zu "Wir sind ein Volk" und "Deutschland einig Vaterland".
Mit dem 3. Oktober 1990 trat die Deutsche Demokratische Republik dem
Geltungsbereich des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland
(Artikel 23) bei.
Dieser staatsrechtliche Vorgang wird als Wiedervereinigung
Deutschlands bezeichnet. |
1993
Leipzig feiert 300 Jahre Oper, 250 Jahre
Gewandhausorchester und 150 Jahre Konservatorium der Musik.
Grundsteinlegung für das Neue Messegelände im Leipziger Norden |
1996
Am 12. April 1996 wurde mit einem Festakt das neue Messegelände eröffnet, das als modernstes Ausstellungs- und Kongresszentrum Europas in knapp dreijähriger Bauzeit errichtet wurde.
Eröffnung eines neuen Terminals des Flughafen Leipzig-Halle für 3,5
Millionen Fluggäste im Jahr. |
1998
Die Modernisierung des Hauptbahnhofes wird abgeschlossen. Parkplätze und die Promenaden bilden
den Mittelpunkt des neuen Einkaufszentrums im Hauptbahnhof.
Durch die fortwährende Abwanderung vieler junger Leipziger in die
westlichen Bundesländer und die niedrige Geburtenrate sinkt Leipzigs
Einwohnerzahl auf ihren absoluten Tiefpunkt. 437.000
Einwohner - so wenig wie seit 100 Jahren nicht mehr. |
2000
Die neue Start- und Landebahn des Interkontinentalflughafen
Leipzig-Halle in Leipzig-Schkeuditz wird eingeweiht.
Grundsteinlegung des Bildermuseums, das neue Leipziger Museum der
bildenden Künste auf dem Sachsenplatz.
Die neue MDR-Zentrale in Leipzig geht offiziell auf Sendung.
Der Bau des City-Tunnel
vom Hauptbahnhof über Markt zum Bayrischen Bahnhof wird
beschlossen. |
2002
Die Sport- und Kulturhalle "Arena Leipzig" wird eröffnet |
2003
Im April 2003 setzte sich Leipzig im Ausscheid um den nationalen Bewerber für die Olympischen Spiele 2012 gegen die Städte Hamburg, Düsseldorf (mit der Rhein-Ruhr-Region), Frankfurt und Stuttgart durch.
Baubeginn des Leipzig
City-Tunnel. Die Inbetriebnahme des Tunnels ist für Ende 2009 geplant. |
2004
Das IOC verweigert im internationalen Vorausscheid die Anerkennung der
Stadt Leipzig als
Olympia-Kandidat, die Bewerbung ist damit gescheitert.
Abriss des Blauen Wunders und Eröffnung des Bildermuseums auf dem
Sachsenplatz.
Nach BMW und Porsche kommt nun auch DHL nach Leipzig - der weitere
Ausbau des Airport wird beschlossen.
Eröffnung des neuen Zentralstadion
in Leipzig. |
2006
Mit den Fußball WM-Spielen 2006
wird Leipzig der einzige ostdeutsche Austragungsort der
Weltmeisterschaft. |
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weiter
mit Leipzig Stadt Chronik 1800 - 1899
| weiter mit Leipzig
Stadt Chronik Anfang - 1799 |