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Alles über Digitalkamera und digitale Fotografie
Kamera Kaufratgeber - Digitalkameras

Eine Digitalkamera genannt, ist ein Fotoapparat, bei dem das Aufnahmemedium Film durch einen elektronischen Sensor (Bildwandler) ersetzt ist.
Doch was ist wichtig bei der Kaufentscheidung zu einer Digitalkamera. Der Einsatzzweck ist entscheidend. Pixel sind also nicht alles, wichtig ist auch die Sensorgröße, das Zubehör, das
Speichermedium ....

Alles über Digitalkamera und Digitalfoto
Das Prinzip: Ein digitaler Fotoapparat, auch Digitalkamera genannt, ist ein Fotoapparat, bei dem das Aufnahmemedium Film durch einen elektronischen Sensor (Bildwandler) ersetzt ist. 

Der Sensor der Kamera wandelt Lichtsignale in elektrische digitale Signale um (das Bild wird digitalisiert). 
Es wird digital gespeichert und weiterverarbeitet. Die einzelnen Bildpunkte welche hier errechnet werden bezeichnet man als PIXEL. Die Digitalkamera verfügt über eine Schnittstelle, mit der die Fotos an andere digitale Geräte, in der Regel Computer, übertragen werden können. Die digitale Bildbearbeitung ermöglicht es, die Bilder auf dem PC zu korrigieren oder zu verändern.

Mehr Pixel, bringen weniger Bildqualität  ?   Klingt paradox, ist aber oft wahr.

Die Ursache: In modernen Digitalkameras sind immer mehr lichtempfindliche Pixel auf der gleichen Chipfläche. Der einzelne Bildpunkt ist kleiner und fängt weniger Licht ein. Das schwächere Signal muss stark verstärkt werden, damit ein brauchbares Bild entsteht. siehe auch >> Sensorgrößen
Die Folge: Auch das Bildrauschen nimmt zu. Die Bilder wirken oft unruhig und etwas grisselig.            
Vor allem bei wenig Licht am Tag und bei bei schwacher Beleuchtung Nachts.


Digitalkamera Kaufratgeber, Kamera Vergleich Testbericht/Bilder Canon eos 5d [ Quelle:  STIFTUNG WARENTEST  ]

Die Kamera  - Pixel sind also nicht alles ......

Wie viel Pixel braucht der Mensch? 3, 8 oder gar 21 Millionen. Zum Vergleich: Ein herkömmlicher 100 ISO-Film schafft rund 30 Millionen Pixel, sprich 30 Megapixel. Doch vor allem Filmführung und Objektiv mindern die Auflösung. Bei Spiegelreflexkameras bleiben so bis zu zehn Megapixel übrig, Sucherkameras bannen nicht mehr als drei Megapixel auf den Film. Für digitale Kameras ist letzteres kaum noch eine Hürde. Aber: Die Pixelprotzerei der Anbieter verschleiert, dass die Bildqualität ebenso stark von Objektiv und kamerainterner Betriebssoftware abhängt. So ist etwa die Canon Powershot A40 mit 2,1 Megapixel optisch der bei Aldi verkauften Medion MD9700 ebenbürtig - obwohl die mit 4,1 Megapixel aufwartet. Letzte Klarheit über die Qualität einer Kamera gibt nur der ausführliche Test. bzw Testfotos
.

Für Fotografen, die etwas mehr erwarten! Die Canon Eos 5d mit Vollformat CMOS Sensor und 12,8 Megapixeln erreicht insbesondere durch Ihre Rauschfreiheit im Vergleichstest beste Test Noten. 

Kamera Kaufratgeber - Digitalkameras - Der Einsatzzweck ist entscheidend

Wie viel Pixel der Mensch wirklich braucht, hängt vom Einsatzzweck der Kamera ab. Hier heißt es: Vor dem Kauf Gedanken machen. Das spart - da die Pixelzahl weitgehend den Preis einer Kamera bestimmt - unter Umständen viel Geld:

  • Fotos fürs Internet. Fürs Internet müssen selbst Bilder mit 2 Megapixel Auflösung noch stark heruntergerechnet werden. Wer also nur die eigene Homepage gestalten oder sich an Online-Auktionen beteiligen will, ist mit einer einfachen Digitalen Kompaktkamera gut bedient.

  • Abzüge auf Fotopapier. Bis 13x18 Zentimeter sind mit 2 Megapixeln in ansehnlicher Qualität möglich. Mit 3-5 Megapixeln sind Ausschnittsvergrößerungen und vorzeigbare Abzüge im Format 20x30 drin. Die digitalen Fotos können Sie über das Internet bei verschiedenen Fotoversand Bilderdiensten hochladen und auf Papier zu "echten Fotos" entwickeln lassen. 

    Wer eine gute Foto-Qualität will, ist bei 3 bis 5 Megapixel-Kameras noch nicht gut aufgehoben. Ordentliche Modelle sind zu teuer, preiswerte zu schlecht. >> Auflösung

  • Qualitativ hochwertige Fotos. Ab etwa 5 Megapixel ist es nicht mehr eine Frage der Auflösung, sondern der Chipgröße und Qualität und wie schon zu Opas Zeiten eher eine Frage der Optiken (Objektive). Bei optimalen Lichtverhältnissen macht Ihnen "fast" jede Digitalkamera der Markenhersteller ordentliche Bilder. 
    Kompaktkameras sind schön handlich, haben aber genau darum hier Ihre Grenzen. 
    Das Prinzip: Das Objektiv fängt eine gewisse Menge Licht in einer bestimmten Zeit ein und der Sensor Chip speichert dieses ab. 
    Hier wird schon deutlich das ein lichtstarkes großes Objektiv und ein möglichst großer Sensor das wichtigste bei Digitalkameras sind. Kleinere Sensoren haben zwar evtl. auch 12 Megapixel, sind aber in Ihrer Qualität um längen schlechter als die APS-C oder gar Vollformat Sensoren.
    APS-C Sensoren werden in Bridge-Kameras (z.B. Sony DSC R1) und Spiegelreflex Kameras verbaut. Vollformat Sensoren (entspricht Kleinbild analog) gibt es nur in den hochwertigen Spiegelreflexkameras, wie in den Modellen Canon Eos 5d, 1Ds Mark III und Nikon D3.

       Sensorgrößen bei Digitalkameras - Format Bezeichnung - Sensorgröße in mm - Sensorfläche in mm²
1/3,2  1/2,7   1/2,5 1/1,8   2/3   Four Thirds

APS-C

Vollformat 

4,5x3,4 5,4x4,0 5,8x4,3 7,2x5,4 8,8x6,6 17,3x13,0 22,2x14,8 36,0x24,0 mm 
15,3 21,6 24,9 38,9 58,1 224,9 328,6 864,0 mm²

 

Kamera Kaufratgeber - Digitalkameras - Auf die Ausstattung und das Zubehör achten

Machen Sie sich vor dem Kauf einer Digitalkamera am besten eine Checkliste. 
Was brauchen Sie, was nicht:

  • Akkus. Digitalkameras sind Stromfresser. Nur die besten schaffen etwa 400 Bilder mit einer Akkuladung. Sinnvoll: Die Kamera sollte mit einem mitgelieferten Netzteil sowie mit Akkus und Batterien in Standardgröße zu betreiben sein. Übrigens: Nickel-Metallhydrid-Akkus haben in Sachen Energieaufnahme und Umweltfreundlichkeit die Nase deutlich vorn.

  • Speichermedium. Wenn Sie bereits einen MP3-Spieler, ein Mobiltelefon oder einen PDA mit Erweiterungssteckplatz haben, sollte Ihre Kamera die gleichen Speichermedien nutzen. Das verringert Folgekosten - siehe auch Thema >> Speicherkarten !

  • Nachteulen und Co. Für Nachteulen ist ein Steckschuh für den externen Blitz wichtig, der Botaniker braucht eine Makrofunktion für extreme Nähe, der Urlaubsfotograf freut sich vielleicht über eine Panoramafunktion: Damit lässt sich anhand des Monitorbilds der Kamera ein Bild exakt an das andere fügen.

  • Zubehör. Auch hier haber haben Spiegelreflexkameras eindeutig die Nase vorn. Ihr Vorteil: Sie können für jede Licht- und Fotosituation das passende Weitwinkel oder Zoom Objektiv wechseln. Das Objektivangebot ist insbesondere bei Canon und Nikon reichhaltig und qualitativ hochwertig. Doch nicht für jede Kamera ist alles zu haben und bei einigen Kameraherstellern ist das Zubehör, wie Zusatzblitz, Filter, Macro-, Zoom- und Weitwinkelkonverter gepfeffert teuer.  Darum: Auch hier muss die Entscheidung vor dem Kauf fallen. Beispiel: Ein Stativ ist gut für Fotos mit langer Belichtungszeit, langer Brennweite und aus Einzelbildern montierte Panoramafotos, also fast ein "muss". Ein Unterwassergehäuse dagegen vielleicht verzichtbar, auch wenn es auf der jüngsten Photokina ein Renner war.

ZUBEHÖR PRODUKTE FÜR CANON EOS KAMERAS

STATIVE, BLITZGERÄTE, UV/POL-FILTER, FOTOTASCHEN, SPEICHER

 

Ratgeber Digitalkameras - Billig kaufen heißt nicht immer preiswert kaufen

Fotografieren können alle Kameras. Doch wer ganz billig kauft, muss Nachteile in Kauf nehmen. Das muss zwar nicht jeden stören, kann aber im Alltag ganz schön nerven:

  • Lange Anschaltzeit. Bis die Kamera aufnahmebereit ist, vergehen oft viele Sekunden.

  • Lange Auslöseverzögerung. Nach Druck auf den Auslöser verstreichen oft mehrere Sekunden bis das Foto geschossen ist. Schnappschüsse sind so unmöglich.

  • Lange Pausen. Langsame Software in den Kameras blockiert sie mehrere Sekunden, bevor das nächste Foto möglich ist.

  • Geringe Empfindlichkeit. Flexibler sind Kameras mit einem großen Belichtungsspielraum, auch wenn etwa bei ISO 800 das Farbrauschen (vergleichbar dem körnigen Bild hoch empfindlicher Filme) zu- und die Farbtreue abnimmt.

  • Lahme Schnittstellen. Besonders hoch auflösende Kameras brauchen wegen ihrer großen Bilddaten eine Schnittstelle nach dem schnellen USB 2.0-Standard.

  • Schlechte Ausstattung. Speicherkarten mit zu geringer Kapazität. Bei einigen Modellen passt nicht mal ein einziges Bild in bester Qualität drauf. Ganz billige Kameras haben nur einen fest eingebauten Speicher und keinen Steckplatz für Erweiterungskarten. Ihnen fehlen oft auch Ladegerät und Akkus.

KRatgeber Speicherkarten für Digitalkameras - Die Speichermedien im Vergleich

.

In einer Digitalkamera konserviert der Speicherchip die Aufnahmen wie der Film in klassischen Kameras.
Der Vorteil zum Film: Der Speicher kann gelöscht und erneut verwendet werden. Schlechte Fotos kann man sofort aussortieren und gelungene Bilder auf den Computer spielen und ausdrucken oder aber über einen Bilderdienst auf Fotopapier als richtige Fotos entwickeln lassen. >> Digitalfotoversand

Soweit so gut. Die Hersteller von Digitalkameras haben sich dabei allerlei Speicherformate ausgedacht.
Das Speichern der Bilddateien (Fotos) bei Digitalkameras erfolgt über verschiedenartige Speicherkarten.

Bei Kompaktkameras wird die sogenannte SD-Karte (SD-Card/SecureDigital-Card) am häufigsten verwendet. Sie ist besonders klein, hat hohe Speicherkapazität (bis 32GB) und ist relativ schnell.
Daneben gibt es auch kleinere SD Karten Varianten, die MiniSD und MicroSD Karten, welche aber eher in Handys und MP3 Playern zu finden sind.

Im Bereich der professionellen Fotografie mit digitalen Spiegelreflexkameras findet man dagegen die CF-Karten I & II (CF-Compact-Flash-Cards). Diese sind robuster und bieten deutlich höhere Speicher Kapazitäten (bis 64GB). HighSpeed CF-Cards haben größere Schreib- und Lesegeschwindigkeiten.
Eine spezielle Variante sind die MicroDrives™, von IBM. Es handelt sich hier um eine Festplatte im Format einer Speicherkarte und passen in alle CF-II- Kartenslots.

Der Kamerahersteller Sony verwendet in seinen Digitalkameras und anderen Geräten (Playstation) eine spezielle Speicherkarte namens Sony-Memory-Stick. Kapazitäten (bis 16GB).
Die Sony Memorystick Speicherkarte ist im Vergleich zu CF und SD Karten im Preis wesentlich höher.

Auch die Hersteller Olympus und Fuji verwenden ein eigenes Kartenformat, die xD-Picture Card.
Auch hier liegen die Preise über SD / CF Karten und es gibt Sie nur bis 2GB Speicherkapazität (08/08) 

Daneben gibt es MultiMedia-Card. Die Speicherkapazität liegt zwischen 2 MB und 8 GB

Link: >> Wieviel Fotos passen auf eine Speicherkarte (Tabelle)

MicroDrives™
[ Festplatte ]      
CompactFlash-Card
(CF-Card) 
Sony MemoryStick Die MultiMedia-Card
(MMC-Card)
SecureDigital-Card
(SD-Card)
xD-Picture-Card 

Speicherkarten für Digitalkameras

Einige Digitalkameras bieten heute Multifunktions-Slots, die Speicherkarten unterschiedlicher Formate aufnehmen und auslesen können. 

Welches Speichermedium in einer Digitalkamera verwendet wird, verliert durch die stark gefallenen Preise für Speicherkarten zunehmend für die Kaufentscheidung einer Digitalkamera an Bedeutung.

Trotzdem, informieren Sie sich vor dem Kauf einer Digitalkamera über die möglichen Speicherkarten.

Denn:

Insgesamt aber haben SD Karten und CF Karten im Preis das günstigste Euro/Gigabite Verhältnis - hier bekommen Sie die meiste Speicherkapazität für ihr Geld.

Mehr Informationen zu Speichermedien/Speicherkarten im >> Digitalkamera Technik Ratgeber

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